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Geschichte

Auch im Sarntal wird Anfang der 1990er Jahre, nachdem in Südtirol die ersten Fernheizanlagen in Betrieb gingen, die Möglichkeiten zum Bau eines Heizwerkes ins Auge gefasst.

Die Gemeinde Sarntal gibt eine Studie in Auftrag, die Forstbehörde arbeitet tatkräftig mit und im Frühjahr 1998 wird die Heizwerk Sarnthein Genossenschaft gegründet, welche mittlerweile über 500 Mitglieder zählt, bestehend aus Holzlieferanten und Wärmeabnehmern.

Im Herbst 2001 wird mit den Bauarbeiten des Kesselhauses begonnen.

Nach knapp einem Jahr Bauzeit und der Verlegung des Leitungsnetzes in Sarnthein geht die neue Fernwärmeanlage im September 2002 in Betrieb.

2006 wird das Fernwärmenetz bis Nordheim erweitert, 2013 dann auch bis Astfeld.

2009 Einbau eines 100 m³ Pufferspeichers beim Heizwerk.

2012 wird gemeinsam mit der Gemeinde Sarntal und der E-Werk Öttenbach GmbH die Konsortium Holzkraft-Sarntal GmbH gegründet, mit dem Ziel der Errichtung einer Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlage, um den steigenden Wärmebedarf abzufedern und gleichzeitig elektrischen Strom zu produzieren.

Nach diversen Schwierigkeiten und Planänderungen wird im Herbst 2015 die neue Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlage mit einer Heißluftturbine in Betrieb genommen, welche thermische Energie in Form von Warmwasser an die Heizwerk Sarnthein Genossenschaft abgibt und gleichzeitig elektrische Energie ins öffentliche Stromnetz einspeist.

2016 Einbau eines 140 m³ Pufferspeichers bei der Holzkraft-Anlage.