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Geschichte Holzkraft Sarntal

Seit 2010 beschäftigt sich die Heizwerk Sarnthein Genossenschaft damit, die Anlage zu erweitern, um für die Zukunft genügend Wärmekapazität zu haben und gleichzeitig Strom zu produzieren.

2011 verschiedene Studien werden gemacht:

  • Einbau eines Biomasse-Dampfkessels mit einer Dampfturbine im Heizwerk
  • Bau einer Holzvergasungsanlage mit Gasturbine

Oktober 2011 Beauftragung einer deutschen Firma zur Realisierung einer Holzvergasungsanlage mit Gasturbine (Heatpipe-Reformer)

Juni 2012: Das Konsortium Holzkraft-Sarntal GmbH wird gegründet, welches den Bau und die Finanzierung der neuen Anlage realisieren soll.

Die neue Gesellschaft setzt sich aus den folgenden Gesellschaftern zusammen:

  • Gemeinde Sarntal (40 %)
  • Heizwerk Sarnthein Genossenschaft (30 %)
  • Konsortium E-Werk Öttenbach GmbH (30 %)

2012 wird mit dem Bau der neuen Anlage begonnen. Als Standort wurde die alte Ziegelfabrik vorgesehen.

2013 geht die beauftragte deutsche Firma in Konkurs. Die Weiterführung des geplanten Projektes ist nicht möglich.

2014 wird mit der Firma Genera Srl ein neuer Anlagenbauer gefunden. Sie wird mit dem Bau einer Biomasse-Kraftwärme-Koppelungsanlage mit Heißluftturbine beauftragt. Dabei können bereits realisierte Anlagenkomponenten genutzt werden. Die vorgesehene Gasturbine kann bei dieser Anlagentechnik als Heißlufturbine verwendet werden.

2015: Die neue Anlage geht in Betrieb! Ab Dezember 2015 wird Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die dabei entstehende Abwärme wird an das Heizwerk verkauft.